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Die Kunst ist eine Angelegenheit des Geistes
rainer maria jaenicke


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Im zweiten Teil mein Ausstellungsbeitrag in seiner Entwicklung
während der Corona- und überlagernden Kriegszeit


 

 

 

 

 

 

Entwurf: Tina Oelker, Joseph Schnorrenberg

 

Link zur Seite des Künstlerforums Bonn

 

 

Prolog: Platons Neffe

 

Platons Neffe / El sobrino de Platón

 

 

 

09.2022

 

 

 

Aufbau der Ausstellung

 

Mademoiselle Corona steht staunend im Künstlerforum
und betrachtet das Treiben des Ausstellungsaufbaus.

 

Eröffnung 04.09.2022

 

...

...


Oben die Begrüßung durch mich, unten rechts die Einführung durch den Bonner Schriftsteller Ulrich Bergmann
Fotos: o.l. Goedart Palm, o.r. Horst Weise

 

Rede zur Ausstellung der Künstlergruppe planB im Bonner Künstlerforum
am 4.9.2022
vom Bonner Schriftsteller Ulrich Bergmann

Die Kunst ist eine Angelegenheit des Geistes – so der Titel der Ausstellung. Er steht auch auf der roten Gummi-Wärmflasche eines humorvoll hinterfragenden Bildes an der Gruppenbilderwand im Foyer ... Erst waren Platon und sein Höhlengleichnis als Thema gedacht, und viele hier ausgestellte Werke orientieren sich an Platon. Andere Arbeiten nicht, aber sie lassen sich vielleicht hinbiegen auf Platon, sowas geht ja in der Kunst immer.
Ob sich so etwas wie ein Nenner (abgesehen vom platonischen Thema) finden lässt für die Künstlergruppe planB und ihre 3 ausstellenden Gäste? Oder wenigstens die Verfremdung der Einheit? Oder gar die Synthese der Diversität?

Ist die Kunst das, was man sich in der Höhle vorstellt als Welt oder gar als Zukunft? Oder ist die Höhle der ewige Uterus, wie Joseph Schnorrenberg es mal sagte? Und ich meine: ist man wirklich raus aus der Höhle, wenn wir geboren sind oder später als Erwachsene, von uns selbst noch einmal geboren? Steht man dann in der nächsten Höhle? Ulf Umlauff sieht in dem, was ihm begegnet, Schatten und Schriftzeichen ... , die Welt als unlesbarer Text?
Alles ziemlich labyrinthisch, selbst die Ordnung im Büro Müller ist trügerisch ... aber immerhin verwandelt sich so manches in ein Bild, oder denken wir das nur? Ist auch das, was wir als Bild auffassen, nur eine umgestülpte Höhle, eine Höhle in der Höhle? Und überhaupt: die Titel der Bilder, sind die nicht eh nur Behauptungen oder Verlegenheiten, willkürliche bis nichtssagende Selbstdeutungen, höchstenfalls Anregungen für den Betrachter, der sich in der Höhlenschachtelung verliert, es sei denn ... Ja was?
Mit Plato würde ich mich gern mal darüber unterhalten, ob das Kunst ist, was wir hier sehen. Oder nur der Schatten von Kunst. Kunstbehauptungen etwa. Vielleicht ist mehr aber auch gar nicht möglich.

Es wird erzählt, dass Platons Neffe Pseusippos als Matrose vor über 2400 Jahren auf einem griechischen Handelsschiff segelte. Als das Schiff an einer Küste frisches Wasser aufnahm, feierte die Besatzung mit den schönen Töchtern und Söhnen der Einheimischen unter Weinranken, Feigen und Palmen in einer Taverne bis in die tiefe Nacht. Nach Tertullian war er vergnügungssüchtiger Trinker. Nach dem Gelage und vielen Schläuchen Wein schlief Pseusippos in einer Höhle der Steilküste seinen Rausch aus, bis ihn sein Kapitän am nächsten Vormittag suchen ließ, weil das Schiff weitersegeln sollte. Die Schatten der Suchmannschaft auf den Höhlenwänden und der Hall ihrer Rufe erschreckten den halbtrunken aufwachenden Pseusippos. Der erzählte später seinem Onkel von den Schatten in der Höhle, und so entstand wahrscheinlich das Höhlengleichnis.
Von dieser Geschichte, die ich der recherchierenden Kreativität Rainer Maria Jaenickes verdanke, gelangt man sofort zu der Frage, ob das ungetrübte Bewusstsein vielleicht ähnlich wie beim Besoffenen, sagen wir, erkenntnisschwach ist ... Es schachtelt sich eine Höhle in die nächste, und so wird deutlich: das Transzendente durchschauen wir auch dann nicht, wenn wir den Punkt fänden, an dem wir die Welt aus den Angeln heben könnten, rein philosophisch gesehen.

Lesen Sie, was Goedart Palm oder Siegfried Collas und andere an ihrer Wand dazu geschrieben haben ...

So mancher Künstler schreibt, komponiert oder malt seine eigene Höhle – seine Träume, Gedanken, Ideen, Assoziationen, Interpretationen, Selbstinterpretationen, mal mehr bewusst, mal weniger. Und so befreien sich Künstler in ihren Bildern aus der Gefangenschaft ihrer Höhle, mehr oder weniger bewusst wie Pseusippos – und so auch die Betrachter. Aber ganz nüchtern wird man davon auch nicht. Wäre denn Nüchternwerden im Erkenntnisprozess – und darum geht es hier doch auch – überhaupt sinnvoll?

Ich komme zum Schluss, indem ich Ihnen noch einen Gedanken von Jorge Luis Borges aus seinen 1967/68 an der Harvard University gehaltenen Vorträgen vorstelle:

„Soweit ich mich erinnere“, so Borges, „hat George Bernard Shaw gesagt, Platon sei der Dramatiker gewesen, der Sokrates erfand, ganz wie die Evangelisten die Dramatiker waren, die Jesus erfanden. Vielleicht geht das zu weit, aber etwas Wahres ist daran. In einem seiner Dialoge redet Platon ziemlich geringschätzig über Bücher: ‚Was ist ein Buch? Ein Buch scheint, wie ein Bild, ein lebendes Wesen zu sein; und dennoch antwortet es nicht, wenn wir es etwas fragen ...‘“ Borges meinte damit: Das Leben besteht aus Kunst. Kunst ist nichts Fremdes – Kunst lauert hinter der nächsten Ecke. Sie kann uns jederzeit anspringen.

Also, meine Damen und Herren, gehen Sie hinein in die hier ausgestellten Höhlen, in dieses Höhlensystem! System? Aber ja – alle diese Erkenntnishöhlen hängen unterirdisch miteinander zusammen ... Öffnen wir unsere Schädel, schauen wir mit lebendigen Augen auf die Kunst, die uns hier umzingelt – und vielleicht sehen wir in der Auferstehung der Bilder uns selbst und finden den Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit!

 

 

Blick in die Ausstellung

 

 

Im Erdgeschoss

 

...

 

Links die Malerei von Tina Oelker,
an der hinteren Wand
links die zwei Malereien von Martina van de Gey,
rechts davon das Bild von Thomas Baumgärtel
im Zentrum die Installation von Hans-Gerd Weise

 


An der rechten Wand die Assemblage von Joseph Schnorrenberg

 


Foto: Goedart Palm


und an der vierten Wand die Arbeiten von Goedart Palm

 

Im Eingangsbereich

 

die Gruppenarbeit aller Beteiligten

 

Im ersten Stock

 


Foto: Hans-Gerd Weise

links die Malereien von Siegfried Bernhard Collas,
davor die Installation von Hans-Gerd Weise

 


daneben rechts die drei Collagen von Jaume Rocamora,

 

...

dann meine Arbeiten, Rainer Maria Jaenicke,

 


und an der Wand rechts davon
die Installation und Malereien von Ulf Umlauf

 

 

 

Mein Beitrag

 

 

Werkgruppe I ... (links)

 

Das Fehn
ein Corona-Skizzenbuch

tractatus de temporibus coronae

 

Das Ende des Sauteler Kanals
Foto, 2021, Leistenhängung 60x40 cm

Ein kleinerer gerahmter Hinweis
mit QR Code auf das Corona-Skizzenbuch Das Fehn im Internet

Erinnerungsgespinste
3 Postkartenmontagen, 2021 – 2022, 3 Rahmen 50x40 cm

Freistehendes Objekt auf Tischchen, Altes Aquarium,
Objets trouvés
Aquis submersus
2000 – 2022
60 x 30 x 100 cm, gefüllt mit Treibholz, Müll, Souvenirs und Fundstücken

 

 

Werkgruppe II ... (mittig)

 

Die Übergangszeit
tempora mutantur

 

Mademoselle Corona

 

Der Diktator

Verbackene Walther Pistole (Absolut unbrauchbar!), Magnet, Zeitungsausschnitt, alte Schublade
Objets trouvés

 

Ein Scherbengericht

Objets trouvés / Fundstücke

 

..

*Eau de Guerre*
Panzer Parfum


Objekt mit Parfumfläschchen, Trümmerholz
Objets trouvés

 

 

 

Werkgruppe III … (rechts)

 

Der Krieg
de bello putinico

 

3 Fotos von Bunkern
Les Cases d´Alcanar, E, 2020 (l.), Wesseling, 2022 (m.), Cap Breton,
F, 2008, Leistenhängung 60x40 cm

Davor drei freistehende Objekte

Soldat
2022, variable Höhe ab 2,25 m, 40 x 50 cm

Richter im Felde
1984 – 2022, Höhe 1 m, 40 x 40 cm, mit stählernem Schreibmaschinenkoffer und Fragmenten einer Waage

Reliquia intoxicata
1984 – 2022, Höhe 90 cm, 40 x 40 cm mit digitalen Graubleuchten und Verzicht auf Plüschtiere

Wandobjekt hinten links
*Eau de Guerre*
Objekt mit Parfumfläschchen
2010 – 2022, 100 x 35 x 30 cm, Trümmerholz,

 

 

Der besondere Blick ...
Fotos anderer, die mir gefallen

 

......Fotos: Corinna Bonk

 

...Fotos: Hans-Gerd Weise

 

 

Meine Beteiligung

an der Gemeinschaftsarbeit der Gruppenmitglieder von planB mit dem Titel

Platons Höhle

 

Titel:

Die Kunstgruppe planB besucht Platons Höhle.
Künstlerische Technik: Objet trouvé, Historische Ansichtskarte
Größe des Rahmens: 50x40 cm

Erklärung:

Der Fund der alten Ansichtskarte ist das Ergebnis eines dadaistisch künstlerischen Prozesses. Als Sucheingabe habe ich bei Ebay die Suchbegriffe GRUPPE und HÖHLE eingegeben. Mit dem von Ebay vorgeschlagenen Ergebnis war ich einverstanden. Dieses klassische Foto eines Höhlenbesuchs entspricht meinen Vorstellungen von einem Gruppenbesuch in einer Höhle.
Die zweite mitgerahmte Ansichtskarte ist dem eingegebenen Begriff HÖHLENBEWOHNER zu verdanken und zeigt das fotografisch dokumentierte Skelett eines Höhlenbären, den ich Platon getauft habe.

Die Titel für diese Objets trouvé sind unter satirischen Aspekten zu verstehen.

Oder folgende Montage, oder beide Arbeiten

 

Titel:

Bei einem so klugen Kind sollten sich Maria und Josef nicht streiten
Künstlerische Technik: Objet trouvé, Montage, Reproduktion als Foto
Größe des Rahmens: 50x40 cm

Erklärung:

Wie in jedem Verein, gibt es auch zwischen den Mitgliedern einer Kunstgruppe manchen Zwist. Auch diese Montage nimmt sich auf satirische Art und Weise eine inzwischen behobene Kontroverse der Vergangenheit zum Thema.

 

05.09.2022

 

 

 

Im folgenden zweiten Teil
mein Ausstellungsbeitrag in seiner Entwicklung

 
 

 

Erste Ausstellungsvariante ab Frühjahr 2022

 

1) Das Fehn, ein Corona-Skizzenbuch

 

Brückenfehn

 

Das komplette Skizzenbuch wird als Farblaserausdruck in einem A4 Ordner in Klarsichthüllen gezeigt. Der Ordner liegt auf einem kleineren Tisch aus, mit einem Stuhl davor um eine bequemere Ansicht zu ermöglichen.
Ein Hinweis zur Veröffentlichung im Internet unter https://www.coloniars.de/fehn.htm erfolgt ebenso auf dem Tisch.

 

Warten auf Olaf Godot

 

Eine ebenso mögliche Lösung wäre ein QR Code neben den Arbeiten anstelle des ausgedruckten Skizzenbuchs, was jedem Besucher sowohl in der Ausstellung als auch zuhause den Zugriff auf das Skizzenbuch Das Fehn über das Smartphone jederzeit ernöglicht.

Zusätzlich beabsichtige ich, je nach Raumangebot, ein, zwei oder drei Fotos aus dem Skizzenbuch vergrößert auf A1 oder A2 im Bereich des Tisches zu zeigen, um so ein stimmiges Umfeld für die Präsentation des Skizzenbuchs entstehen zu lassen

Fotos folgen

 

 

2) Das Fehn, zweiter Teil, die künstlerische Aufarbeitung

Drei Montagen/Collagen als Gruppierung

 

Fotografie, Herkunft unbekannt

 

Titel: Erinnerungsgespinste

Künstlerische Technik: Objets trouvés, Collage
Collagematerialien: Historische Ansichtskarten aus Ostfriesland, historische Zigarrenbinden und Briefmarken, authentisches Collage-Material wie Eintrittskarten, Liebesmarken bzw. Glanzbildchen, Spiegel-Elemente, zeichnerische Akzente
Größe: jeweils 50x40 cm

 

 

 

 

Erklärung:

In den zwei Collagen Erinnerungsgespinste versuche ich, die vergangene Zeit durch das Medium der ostfriesischen Ansichtskarten und zeittypischen Collage-Elemente ein wenig zum Leben zu erwecken. Die kleinen Spiegel haben die Aufgabe, das Umfeld und die Besucher in die Erinnerungsgespinste zu integrieren.

Die mittlere Collage zeigt in ihrer Reihung der Postkarten einen rein narrativen Charakter bezogen auf das Kriegsschiff SMS Ostfriesland, einen jungen Matrosen und die Darstellung einer Schiffsversenkung.


3) Souvenirs, Souvenirs ...


Aquis submersus *

Ein altes Aquarium zur Aufnahme einiger von mir während der Entstehung des Skizzenbuches Das Fehn gesammelter trivialer Ostfriesland/ Friesland Souvenirs unterschiedlicher Epochen. Eine Präsentation in Nordseesand und/oder Moorerde des Fehns ist beabsichtigt.Treibgut kann Verwendung finden.

foto folgt

Die frei stehende Installation wird von mir Bill Ramsey gewidmet.

* Novelle von Theodor Storm

 

 

4) Höhlen zu Bunkern zu Gräbern

Drei Fotos als Gruppierung
Eine Analogie zu Schwerter zu Pflugscharen

 

Foto 1

 

Foto 2

 

Foto 3

Titel:

Foto 1: Bunker (Les Cases d´Alcanar, Katalonien, Costa Dorada, 2020), Fotografie eines Bunkerfragments aus dem Spanischen Bürgerkrieg
Foto 2: Reste eines Deutschen Atlantikbunkers bei Capbreton, Frankreich, 2008, nördlich von Biarritz
Foto 3: Einmannbunker (Einefraubunker), 2. Weltkrieg, Rheinpromenade Wesseling, 2022

Künstlerische Technik: Fotografie
Größe der Hängung: jeweils 60x40 cm


Erklärung:

Beginnend mit der Gemeinschaftsarbeit zu Platons Höhle vor ungefähr einem Jahr entwickelte sich in mir das Motiv Höhle bei zunehmender Bedrohung und Kriegsgefahr in der Ukraine zum Motiv Bunker. Nach Kriegsbeginn mutierte das Motiv Bunker in mir zum Motiv Gräber (Hinweis auf meine Soldaten- Gräber- Montage vom Soldatenfriedhof in Mariawald, Eifel, in der OH LUDWIG Beethoven- Ausstellung von planB 2020)

Jugenderinnerungen an meine Abenteuer mit Freunden bei der Erkundung des Bunkers am Eingang zum Klufterbachtal in Bad Godesberg

 

Die Dreiergruppe wird von mir dem Freiheitskampf der Ukraine gewidmet.

 

Zum Abschluß ein gestalterischer Hinweis

Durch die Beschäftigung mit sehr vielen historischen Postkarten im Laufe der Arbeit an meinem Skizzenbuch DAS FEHN, könnte ich mir vorstellen, das Format DIN A6 (Postkarten- Format, 105 x 148 mm, allgemein mit 10x15 cm bezeichnet) statt größerer Formate bei den oben aufgeführten meisten Themen beizubehalten, um eine stringente Präsentation zu erreichen.

 

 

5) Kommentare gegen den Krieg / Konzepte

Objets trouvés

 

 

...

Ein Ebro Soldat
Stahlhelm, Kelle, Drehstuhlrest, Souvenir Armbrust, Trümmerholz,
alter Stahl-Koffer mit einer Reise-Schreibmaschine zur Erstellung von eiligen Todesurteilen,
kleine Armbrust-Deko als Souvenir von der Costa Azahar der 1960er Jahre,
verbackenes Kamerafragment aus dem Ufersegment des Ebro (Foto folgt)

Objets trouvés, gezeigt in einer kleinen Eck-Installation zum Thema Ein Ebro Soldat

 

Der Diktator
Verbackene Walther Pistole (Absolut unbrauchbar!), Magnet, Zeitungsausschnitt, alte Schublade
Objets trouvés

 

..Panzer Parfum

*Eau de Guerre*
Objekt mit Parfumfläschchen, Trümmerholz
Objets trouvés

 

Herkunft der Objekte:

Ebro-Soldat: Der Helm befand sich auf einer Müllhalde in Ebronähe bei Tivenys, Katalonien. Nach dem Einsatz im Bürgerkrieg diente er, zur Kelle umfunktioniert, der Schweinemast. Die Schreibmaschine gehörte meinem Großvater.

Der Diktator: Die verrostete, verbackene (Absolut unbrauchbare!) Pistole entstammt einem Fund aus Bornheim-Merten-Heide. Der große Magnet stammt vom Flohmarkt.

Eau de Guerre: Parfum-,Rasierwasser-,Haarwasserfläschchen; das Fläschchen in Panzerform wahrscheinlich für die Pflege von Soldaten, Wehrpflichtigen, Militaristen ...
Mir sind keine Objekt-Analogien zum Fläschchen in Panzerform bekannt. Ich tippe auf die Francozeit der 50er/60er Jahre mit ihrer Glorifizierung der Schlacht am Ebro. Die Objekte entstammen wahrscheinlich den Abfällen eines ehemaligen Friseurladens, von einer überwachsenen Müllkippe nahe Godall, Katalonien.

 

 

Der Sommer-Hit 2022:

Ein stylisches ALL-IN belebt den Tourismus Markt,

Tourist und Soldat ... let´s go waring

 

 

 

Letzte Ausstellungsvariante ab 06.07.22

 

Mademoiselle Corona, Fotomontage

 

Letzte und umgesetzte Ausstellungsvariante ab 6. Juli 2022

Ort: KüFo, 1.Stock, ungefähr 2/3 der zentralen langen Wand, von links nach rechts in Folge

Werkgruppe I

Das Fehn, ein Corona-Skizzenbuch/ tractatus de temporibus coronae

- Ein Foto, Das Ende des Sauteler Kanals, 1 x Leistenhängung 60x40 cm und ein kleinerer gerahmter Hinweis mit QR Code auf das Corona-Skizzenbuch Das Fehn im Internet
- Drei Postkartenmontagen, 3 Rahmen 50x40 cm
- Davor als freistehendes Objekt ein altes Aquarium, Aquis submersus, gefüllt mit Treibholz, Müll und Souvenirs auf einem Tischchen

Werkgruppe II

Die Übergangszeit/ tempora mutantur

- Ein Objektkasten mit Pistole auf Magnet, Der Diktator, 40x40cm, 1994, darunter
- Ein Objektkasten Das Scherbengericht, 40x60 cm, ab 1984
- Davor eine frei stehende Objektstele Die Metamorphose der Mademoiselle Corona, 30x30 x170 cm


Werkgruppe III

Der Krieg/ de bello putinico

- 3 Fotos von Bunkern, Leistenhängung, je 60x40 cm
- Davor drei freistehende Objekte Soldat ( Höhe 2 m), Richter im Felde (Höhe 1 m) mit stählernem Schreibmaschinenkoffer, Reliquia intoxicata auf Hack-Klotz (Höhe 1 m)
- *Eau de Guerre*, Objekt mit Parfumfläschchen, Trümmerholz, Objets trouvés, 30x50 cm

 

 

...

 

 

Nachträge

Die Kritik im lokalen Feuilleton des Bonner Generalanzeigers war leider extrem oberflächlich und entsprach nicht dem von den Künstlern gezeigten Anspruch dieser Ausstellung.

 

Sticker am Mast neben der Einfahrt zum Künstlerforum
Still going on: Die bananenfreie Beethoven Spayer Drohung auf Verzinkung

 

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